Verbotene Hilfsmittel in der Schweiz

Leider werden auch heute in der Schweiz immernoch Hilfsmittel verkauft, die dem Hund körperlichen und seelischem Schaden zufügen. Abgesehen davon, dass diese Hilfsmittel dem Tier (und der Mensch-Hund-Beziehung) mehr schaden als helfen und somit ein Verhaltensproblem höchstens kurzfristig abgewürgt und keinesfalls löst, ist die Anwendung solcher Hilfsmittel für Hundehalter in der Schweiz streng verboten.

Hier eine Auflistung der Hilfsmittel, die in der Schweiz (Tierschutzverordnung, Art. 76) verboten sind - und du aus diesem Grund auch gar nicht erst kaufen, geschweige denn anwenden solltest.

Alle Halsbänder oder Führhilfen, die dem Hund körperliche oder seelische Schmerzen bereiten, sind explizit verboten:

Das Stachelhalsband, ein verbotenes Hilfsmittel.

  • Würgehalsbänder (auch Zughalsbänder ohne Stopp genannt)
  • Stachelhalsbänder (auch Krallenhalsband oder Korallenhalsband genannt)
  • Sprühhalsbänder mit chemischen Stoffen (auch Duft-Essenzen genannt)
  • Alle Arten von Geräten, die mit Stromstössen auf den Hund einwirken (Tele-Takt, Jump-Bar, elektrisierende Schutzärmel, für den Hund optisch nicht erkennbare elektrische Zaunsysteme etc.)
  • Geräte, die für den Hund sehr unangenehme Geräusche aussenden (z.B. Dazer zum Fernhalten fremder Hunde)
  • Lendeleinen

 

Gewalt fängt da an, wo Wissen aufhört

Diese Hilfsmittel sind übrigens nicht nur verboten sondern auch völlig veraltet und überholt. Die moderne Verhaltensforschung hat schon längst nachhaltige Methoden gefunden, mit welchen Hunde gewaltfrei erzogen und auch therapiert werden können.

Bitte sei dir daher immer bewusst, dass du bei einem Verhaltensproblem immer nach der Ursache des Problems suchen musst, um deinem Hund zu helfen. 

Würdest du nur die Symptome (bzw. das unerwünschte Verhalten) abwürgen, hilfst du deinem Hund nicht sondern nur dir selbst und das wäre deinem vierbeinigen Freund gegenüber sehr unfair und hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Zudem hält diese "Art von Therapie" nicht langfristig und kann sogar zu bösen Spätfolgen führen.

Eine Fachperson, die nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet, kann dir bei der Ursachenforschung deines Hundes helfen und mit dir einen Trainingsplan erstellen, wie du deinem Hund gewaltfrei aus dem Problem heraus helfen kannst.

Gemeinsam als Team habt ihr die besten Voraussetzungen das Problem abzubauen und ihr beide bekommt ein grosses Stück Lebensqualität zurück.

 

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