Beschreibung
Tierschutzkonformes und bedürfnisorientiertes Training wird von straflastig oder sogar strafbasiert arbeitenden Trainer:innen häufig versucht, als Freifahrtschein für das Ausleben von “Unarten” und “grenzenlosem Ungehorsam” darzustellen. Wir werden vor Ort anschauen, wie wenig das mit der Realität zu tun hat – zumindest, wenn man es richtig macht.
Auch mit einem belohnungsbasierten, tierschutzkonformen und bedürfnisorientierten Traingsweg können nämlich Tabus abgesteckt und entsprechend «Grenzen gesetzt» werden. Und das sollte auch sein, denn Grenzen und Regeln zu kennen, vermittelt einem Hund einerseits eine wichtige Kenntnislage, die zur Entspannung beitragen kann und andererseites ist es natürlich auch für den Menschen angenehmer mit einem Hund zusammenzuleben, der sich aus menschlicher Sicht “gesittet” benimmt.
Wie das Grenzensetzen in nicht belastender Art aussehen kann und welche Rolle hierbei einerseits die Lernfähigkeit von Hunden und andererseits ihre stark gruppen- und bindungsorientierte soziale Ausrichtung spielt, sind zentrale Punkte des Abends. Gleichzeitig werden wir auch einen Blick darauf werfen, mit welchen Folgen beim Grenzensetzen mittels einer «härteren Gangart» (grob gesagt über blocken und schocken) zu rechnen ist.














